Arme in der Armutsfalle

Erinnert sich noch jemand an die Mikrokredite? Diese tolle Idee, dass man mit der Armut schon ein Geschäft machen müsse, um sie zu lindern, was ihr auch prompt den Friedensnobelpreis (endlich ein paar Hungerleider befriedet?) eingebracht hat? Die taz jedenfalls macht es und bringt gleich zwei Artikel zum Thema (externe Links, alle Zitate aus ebd.) – denen man einiges entnehmen kann.

Na wenigstens etwas! 😉

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Rausschmeißen gegen Arbeitslosigkeit

Die Kapitalisten präsentieren es gerne stolz als ihren Beitrag zu einem angeblichen Gemeinschaftswerk, dass sie Lohnarbeiter einstellen – deswegen gefällt ihnen ja auch die Bezeichnung Arbeitgeber für sie so sehr. In dieses Horn stößt jetzt auch wieder (externer Link) der Chef der DIHK, Hans Heinrich Driftmann:

Wenn wir jetzt den Arbeitsmarkt entfesseln, können wir die Arbeitslosigkeit nicht nur kurzzeitig auf deutlich unter drei Millionen drücken.

„Entfesseln“ zeigt dabei an, wo es lang geht; vom angesprochenen nationalen Wir wird die Umsetzung bzw. die Akzeptanz von „fünf unbequemen [!] Forderungen“ erwartet. Und zwar, damit die Kapitalisten ihrer ehrenvollen Aufgabe nachkommen können, Arbeit zu geben. Die Hindernisse, welche Hans Heinrich Driftmann dabei ausmacht, sind allerdings bezeichnend. Zum einen soll es ein unerträgliches Hindernis für das Arbeit geben sein, dass diejenigen, denen da gegeben wird, wegen ein paar staatlichen Einschränkungen bei ihrer Benutzung, damit sie sich als Lohnarbeiter und als Staatsbürger reproduzieren können, nicht uneingeschränkt und rund um die Uhr für ihre kapitalistische Benutzung bereit stehen. Soviel dazu, wer hier wem Arbeit gibt. Und soviel auch dazu, was der Zweck dabei ist, wenn Kapitalisten Lohnarbeiter anstellen: nämlich, dass diese für sie durch ihre Arbeit deren Geld vermehren.

(C) by B.U.G.P.A.P.I.E.R.

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IV-„Logik“

Bleiben die meisten Löhne gleich, bedeutet das in Wirklichkeit eine massive Lohnerhöhung und somit einen dramatischen Wettbewerbsnachteil gegenüber Niedriglohnländern.

Christoph Hinteregger, Industriesprecher

Immer die gleiche Leier (exakt der gleiche Satz kommt immer von IV-Beyer), irgendwann glaubt’s dann mal jemand, stimmt’s? Man kann es ja mal versuchen.

PS: IV – das sind die Unideologischen. MUHAHA

PPS: Zum Thema WETTBEWERBSFÄHIGKEIT siehe PSEUDOARGUMENT Nr. 1: „Wir“ müssen, um „unseren“ Wohlstand halten zu können, wettbewerbsfähiger werden.