20.04.16 | Wien | Was haben die Attacken in „Köln“ mit Flüchtlingspolitik zu tun?

Roter Mittwoch im Amerlinghaus: Vortrag und Diskussion

Was haben die Attacken in „Köln“ mit Flüchtlingspolitik zu tun?

Mittwoch 20. April 2016 um 19:00
Amerlinghaus, Stiftgasse 8, 1070 Wien

Viele sagen, die „nachhaltig verstörenden“ Ereignisse die Kölner Silvesternacht werfen ein schlagendes Licht auf die sexuellen Sitten, also die allgemeine Moral der beteiligten Nordafrikaner, also der arabischen Muslime, also der meist arabisch-muslimischen Flüchtlinge. Andere halten das für zu pauschal und vorurteilsbehaftet.
Nun: Diese Schlussfolgerungen sind weder „schlagend“ noch „zu pauschal“, sondern überhaupt keine, und der Streit beweist, dass es um etwas anderes geht. Das steht am 20.4. zur Diskussion.

Lektüretipps:
„Ich sag’ nur Köln!!“
http://www.gegenstandpunkt.com/gs/2016/1/gs20161045h1.html
Dazu auch: Das Stichwort „Integration“
http://www.gegenstandpunkt.com/gs/2006/4/gs20064111h2.html
Ebenfalls: Politik mit Flüchtlingen
http://www.gegenstandpunkt.com/gs/2015/4/gs20154015h1.html
Zum Verhältnis „unserer Werte“ zur „Realpolitik“
http://www.gegenstandpunkt.com/gs/2004/4/gs20044055h2.html

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Wien, 16.03.: Der Fall Griechenland: Vom Euro ruiniert – um Euro-Kredit kämpfend – am Euro-Regime scheiternd – ein Lehrstück über Kredit und Macht in Europa

GEGENARGUMENTE – Vortrag und Diskussion
Amerlinghaus/Saal im Hof, Stiftgasse 8, 1070 Wien
Mittwoch, 16.03., von 19:00 bis 22:00

Wie es zum Staatsbankrott Griechenlands hat kommen können, ist für den öffentlichen Sachverstand kein Rätsel. Das Land hat „über die Verhältnisse gelebt“ und zwar so gut wie jeder seiner Insassen. Die deutsche Regierung besteht gegen den Widerstand der uneinsichtigen Syriza-Regierung auf der Alternativlosigkeit der Direktive „Griechenland muss sparen“. Für die linke Regierung in Athen ist der von Schäuble und Co. angedrohte Ausschluss aus dem Euro offenbar schlimmer als alles, was dem griechischen Volk für dessen Vermeidung an neuen Opfern abverlangt wird. Sie lässt sich letztendlich zur „Vernunft“ bringen. Die deutsche Regierung nutzt die Widerspenstigkeit der Regierung in Athen als Gelegenheit, den innereuropäischen Imperialismus ein Stück weit voran zu bringen, indem sie die gemeinsame europäische Währung als Hebel einsetzt, sich in die Position des Oberaufsehers über das gemeinsame Europa zu hieven.

Im Vortrag soll es darum gehen, woran Griechenland tatsächlich gescheitert ist, was man daraus über die Währungsunion und ihre letzten Fortschritte lernen kann, womit sich die „erste linke Regierung Griechenlands“ hat erpressen lassen und was man am Fall Griechenlands über die Demokratie lernen kann.

nähere Informationen unter http://www.gegenargumente.at

8. September 2015 | Die FPÖ und ihre Freiheit

Der ROTE MITTWOCH lädt (ausnahmsweise für Dienstag) ein:

Die FPÖ und ihre Freiheit:

Eine längst überfällige Kritik der Freiheitlichen Partei Österreichs und ihrer Hohen Werte wie Volk, Heimat und „nationale Identität“, die nicht nur bei ihren Anhängern einen viel zu guten Ruf genießen.

Zeit: Dienstag 8. September, 19 UHR
Ort: Amerlinghaus, 1070 Wien, Stiftgasse 8 , Galerie 1.Stock

Kommende Termine in Wien (Juni): Griechenland & TTIP

10.06.15, 19:00: Der politische Kampf um die „Rettung Griechenlands“ – Über Geld, Kredit und Macht im Europa des Euro
WERKL IM GOETHEHOF
Schüttaustraße 1-39/6/R02, 1220 Wien
Ankündigungstext unter: rotermittwoch.wordpress.com

17.06.15, 19:00: TTIP: Konkurrenz um eine neue Weltwirtschaftsordnung
Mehr Freiheiten für das Kapital im Dienste der führenden Weltwirtschaftsmächte

Amerlinghaus, 1070 Wien Stiftgasse 8 , Saal im Hof

Wien, 08.04.2015: Der Staatshaushalt: Herrschaftsprogramm Kapitalismus

Zeit: Mittwoch | 8.April 2015 | 19:00 Uhr
Ort: Amerlinghaus (Teestube 1.Stock rechts) | Stiftgasse 8 | 1070 Wien

Thema: Der Staatshaushalt: Herrschaftsprogramm Kapitalismus

Bei unserer letzten Veranstaltung zum Thema Griechenland war Thema, wie ein EU-Staat für die Kreditwürdigkeit des Euros über seinen Haushalt seine Gesellschaft „kaputtsparen“ muss, indem er wesentliche Voraussetzungen seines Kapitalstandortes (Sozialstaat, Beamte, Bildungswesen usw.) ruiniert.

Die weiterführende Frage, was dann der Zweck und Gehalt eines Staatshaushalts ist, drängt sich dabei auf.

Das ganze Budget ist das in Zahlen gegossene Programm der demokratischen Herrschaft, Land und Leute zu einem (besonders in Konkurrenz zu anderen Staaten) tauglichen Kapitalstandort herzurichten.

Wir möchten uns dabei nicht der eher faden Übung befleißigen, immer darauf hinzudeuten, dass es „immer nur um den Gewinn“ geht. Das machen Moralisten, Philanthropen, Pfaffen und andere Vertreter des Konsumverzichts negativ, d.h. als Bejammerung – ebenso wie positiv alle Minister rund um den Meister der Finanzen, die betonen, daß ohne Gewinn und „Wachstum“ gar nix geht. Letztere beteuern vielmehr, dass sie mit dem Einsatz der „Mittel“ für das Wachstum immer nur Gutes für die Menschheit bewirken. Die ist nämlich erstens zuständig dafür, daß es Wachstum gibt, also Gewinne gemacht werden und soll auch noch einsehen, daß ihr Wohl und Wehe ausschließlich daran hängt.

Stattdessen soll es darum gehen, zu erklären, wie sich aus diesem Zweck Art und Zusammensetzung von Ausgaben und Einnahmen ergeben und warum dabei notwendigerweise immer eine Differenz bleibt, die dann mit Staatsverschuldung ausgeglichen wird.

Der Charakter der Staatsschuld und die damit stattfindende Konkurrenz der Staaten um den Kredit samt den damit gegebenen Widersprüchen ist etwas völlig anderes als der Privathaushalt. Wie man als Konsument und Normalverbraucher mit Schulden konfrontiert ist, unterscheidet sich sehr gründlich von der Verschuldung des Souveräns:

Staatsschulden sollen Reichtum vermehren, während Schulden beim gewöhnlichen Konsumenten ein vorgezogener Konsum sind, den man durch späteren Konsumverzicht wieder wettmachen muss – im besten Falle, wenn nämlich die Zahlungsfähigkeit intakt bleibt.

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Termine im gesamten deutschsprachigen Raum unter: http://www.contradictio.de/blog

Diskussion in Wien: Arbeitslosigkeit: alle brauchen Arbeit, viele finden keine – eine doppelte Gemeinheit der Marktwirtschaft!

Mittwoch 15. April 2015, 19:00

Diskussionsveranstaltung in Zusammenarbeit mit dem GLB
Arbeitslosigkeit: alle brauchen Arbeit, viele finden keine –
eine doppelte Gemeinheit der Marktwirtschaft!

Werkl im Goethehof
Schüttaustraße 1-39/6/R02
1220 Wien (Anfahrt)

Ankündigung:

Alle brauchen Arbeit – viele finden keine. Man kann das – und befindet sich dann in „bester Gesellschaft“ – für ein Problem halten und sich vorstellen, eine aktive Arbeitsmarktpolitik, eine Senkung der Lohnnebenkosten, eine Umverteilung des „knappen Guts“ Arbeit durch Arbeitszeitverkürzung, oder was auch immer, wären die passende Antwort.
Über eine gewisse Absurdität muss man sich dabei allerdings schon hinwegsetzen: Wenn es nicht mehr so viel zu tun gibt, das Nötige von weniger Leuten in kürzerer Zeit zu erledigen ist – warum braucht dann überhaupt jeder Arbeit, und noch dazu viele vollgepackte Arbeitsstunden, um leben zu können? Dass weniger Arbeit ersparte Mühe bedeutet: Warum gilt die Gleichung nicht?
Den Gründen dafür wollen wir in der Veranstaltung nachgehen. Es wird zu zeigen sein, dass die allseitige Sorge um die Arbeitslosigkeit nicht mit einer Sorge um die Arbeitslosen zu verwechseln ist, dass es näher besehen ein vernichtendes Urteil über eine Gesellschaft ist, wenn in ihr ausgerechnet Arbeitslosigkeit ein Problem ist.